3 einfache Wege um mehr Zeit für sich zu finden

Zeit für sich zu finden kann schwierig sein.

Und das sage ich als alleinstehender 23-Jähriger.
Was muss sich dann erst ein Familienvater oder eine Mutter (mit zusätzlicher beruflicher Karriere) denken?

Aber egal wie alt man nun ist, welchen Beruf man ausübt oder was man mit seinem allgemein Leben anstellt –  ich möchte heute 3 Wege vorstellen, durch die es möglich ist, mehr Zeit für sich zu haben.
Und diese, im besten Falle, zu genießen.

Seit mittlerweile 6 Monaten arbeite ich jetzt an meinem eigenen Unternehmen. Das bedeutet, ich bin wochentags mindestens 8 h am Tag beschäftigt –  oftmals einige mehr. Jeden Tag neue Herausforderungen, Probleme und Stress.

Natürlich fällt es mir da nicht immer einfach, fokussiert und konzentriert zu bleiben, das Wichtigste im Kopf zu behalten und trotzdem nicht allzu gestresst zu sein.
Doch je länger ich diesen Prozess nun kenne, desto eher wird mir klar, wie wichtig es ist, abzuschalten und Zeit für sich zu nehmen.

Seitdem ich mir täglich meine „Ich-Zeit“ nehme – um abzuschalten, aufzutanken, mich neu zu Fokussieren und durchzuschnaufen –  merke ich, das ich nicht nur entspannter und ruhiger bin, sondern auch produktiver.

So schaffe ich es nun, einerseits effektiv an meiner Karriere zu arbeiten und finde trotzdem noch genug Zeit für all die anderen wichtigen Dingen in meinem Leben – und das eben ganz ohne  übermäßigen Stress.

Drei Schritte zu mehr „Ich-Zeit“

Der wichtigste Grundpfeiler für mich ist hier ohne Zweifel Schritt…

1) Früh(er)es aufstehen.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, zwischen 6 und 7 Uhr morgens aufzustehen.
Das bedeutet, ich stehe mittlerweile ein bis zwei Stunden früher auf als noch zuvor.

Es geht hier weniger um die genaue Uhrzeit – als vielmehr um den Unterschied zur vorherigen Zeit. Solltest du bisher also um 6:00 Uhr aufstehen, probiere es für dich einmal aus, 30 – 90 Minuten früher aufzustehen.

Diese zusätzliche Zeit kannst du dazu nutzen, um zu lesen, Musik zu hören, zu schreiben oder einfach um viel entspannter und voller guter Laune in den Tag zu starten. Je nach Wetterlage ist es auch um diese Zeit schon angenehm genug um kurz nach draußen zu gehen.

Ich persönlich nutze die Zeit gerne um zu lesen oder bei guter Musik entspannt aufzuwachen.
So starte ich mit mehr Energie und Motivation  in den Tag – und fühle mich einfach bereit für die anstehenden Aufgaben.

Deshalb kann ich mir auch kaum vorstellen, welch großen Effekt diese kleine Morgenroutine für Familienmütter- und väter haben könnte. Bei einem vollgepackten Tag – aus einer Kombination von eigenen Aufgaben und Anforderungen der Kinder – ist es umso schöner, Zeit für sich oder die Partnerschaft zu haben.

Letztlich ist es so: Je vollgepackter und stressiger der kommende Tag scheinen mag, desto wichtiger sind für mich diese ersten Minuten des neuen Tages.

Kommen wir aber nun zu Schritt…

2) Pausen konkret einplanen.

Besonders wenn man selbstständig arbeitet, vergisst man oft Pausen zu machen.
Man hat ständig etwas zu tun, findet stets neue Aufgaben und Herausforderungen und hat augenscheinlich nicht die Zeit, diese für einen Moment ruhen zu lassen.

Ich selbst habe mir immer gesagt: „Wieso jetzt Pause machen, anstatt durchzuarbeiten und dafür eine halbe Stunde früher Schluss zu machen?“
Aber mal ganz ehrlich: Letztlich habe ich dann natürlich doch länger gearbeitet – oftmals sogar weit mehr als nur diese halbe Stunde.

Ich denke, du weißt, wovon ich spreche – egal ob du nun für dich arbeitest oder als Angestellte/r in einem Unternehmen.

Seit geraumer Zeit plane ich meine Pausen deshalb nun konkret ein, bevor ich mit der Arbeit beginne – ich betreibe in gewisser Weise nicht nur Zeitmanagement sondern eben auch Pausenmanagement.

Erst war ich noch skeptisch, ob  es mir helfen wird und hatte sogar ein wenig Angst, einfach meine Zeit zu verschwenden. Letztlich war das aber unsinnig. Seitdem ich diese Gewohnheit übernommen habe, schaffe ich es viel besser, konzentriert zu bleiben. Zudem bin ich sogar noch entspannter bei der Arbeit – und erreiche trotzdem mindestens das gleiche Ergebnis wie zuvor.

Es ist schön, den Tag leicht zu unterteilen und besonders zwischen wichtigen Aufgaben eine Pause einzulegen um wieder zu vollen Kräften zu kommen und durchzuatmen. Besonders wenn man von einigen Problemen umgeben ist, hilft diese Zeit auch einfach, um sich bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist – man rückt Probleme und Herausforderungen in ihre realistische Ordnung, sie wirken nicht mehr übermäßig und unlösbar.

 

Schritt 1 hat dir erklärt, wie du morgens Zeit für dich findest. Durch Tipp 2 schaffst du es, während des Tages durchzuschnaufen. Kommen wir nun abschließend zu einer Möglichkeit, abends Zeit für dich zu finden – Schritt…

3) Sport machen/spazieren gehen.

Um zum Ende des Tages Zeit für mich zu finden, über den Tag oder aktuelle Dinge nachzudenken und dabei womöglich noch etwas Gutes für meine Gesundheit zu tun, gibt es für mich oft nichts Besseres.
Dabei ist es egal, ob ich nun bloß eine Weile spazieren gehe – oder mich auf irgendeine Art und Weiße beim Sport auspowern kann.

Das Endergebnis ist in den allermeisten Fällen dasselbe: ein ausgeruhtes, zufriedenes, glückliches und entspanntes Ich.

Des Weiteren muss ich hier nicht alleine sein um „Zeit für mich“ zu finden. Oftmals macht es sogar mehr Spaß, mit anderen zu laufen oder zu gehen. So entsteht eine sehr gute Kombination aus sozialem Miteinander und individuellem Tun – man treibt Sport und tut damit etwas für sich, während man gleichzeitig die Bindung zu Anderen verstärkt und diese genießt.

Natürlich findet man abends auch gut Zeit um zu lesen oder zu entspannen – ich habe für mich jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich bei Bewegung aktiver entspannen kann. Spannungen lösen sich eher auf, Glückshormone werden freigesetzt und ich fühle mich vitaler.

Jetzt bist du dran!

Keine Frage, es gibt weit mehr als nur diese 3 Möglichkeiten – aber allein diese drei haben sich für mich sehr bezahlt gemacht – warum ich dir genau diese vorstellen wollte.
Trotzdem interessieren mich natürlich deine eigenen Routinen oder Gewohnheiten sehr.
Wie und wann erschaffst du Zeit für dich – und was ist dir dabei wichtig?
Teile es mit mir und mit uns allen – ganz einfach in den Kommentaren. Danke dafür!