Die goldene Mitte

Gut, schlecht, fantastisch, enttäuschend, außergewöhnlich, miserabel.
Es scheint mir, als sei besonders das öffentliche Leben mittlerweile von Extremen durchtrieben.
Extreme erregen Aufmerksamkeit, sie fallen „aus der Reihe“. So auch zum Beispiel der Minimalismus.

In extremen Formen versuchen einige, mich zeitweise anfangs eingeschlossen, krampfhaft Dinge loszuwerden – mit der Hoffnung auf einen freien Kopf und ein bisschen mehr Leben. Der Ansatz, der Gedanke dahinter, ist in meinen Augen mehr als lobens- und bewundernswert. Der Gedanke nach Wachstum, Entwicklung, tiefgründiger Zufriedenheit und Glück.

Über die Ausführung war ich mir lange Zeit unklar.

Ich habe viele Leute kennengelernt, die extreme Situationen erlebt oder etwa extreme Lebensstil gelebt haben. Einige davon leben mittlerweile wie vor diesen Momenten, wie vor dieser Veränderung. Augenscheinlich das selbe Leben – doch ist es das wirklich? „Die goldene Mitte“ weiterlesen

Unmöglich! Oder?

Minimalismus bedeutet für mich, meine Zeit zu nutzen um mein Leben nach eigenen Standards zu leben. Mich auf meine Leidenschaften und Ziele zu konzentrieren und so das vielleicht Unmögliche möglich zu machen.

Um eben dies zu erreichen, braucht es Mut, Zeit, Raum, vor allem aber auch Motivation. Denn ohne den Glauben, etwas zu schaffen, ist ein positives Ergebnis in meinen Augen purer Zufall und im Normalfall in weiter Ferne. Nur wer sich das Ziel vorstellen kann, das Ergebnis vor sich sieht und durch eben dieses angetrieben wird, hat eine Chance auf Erfolg.

Aber woher die Motivation nehmen, um das Unmögliche zu verwirklichen? „Unmöglich! Oder?“ weiterlesen

Ich bin Maximalist!

Okay, es wird Zeit eine Sache endlich zu gestehen:
Ich bin kein Minimalist! Und war nie einer.

Zumindest nicht, wenn ich mein Leben nach den immer wiederkehrenden Maßstäben der Medien, der uninformierten Gegnern, über-kritischen Neu-Interessenten oder anderen „Experten“ beurteile.
Die anscheinend immer noch vorherrschende Definition zum Thema scheint in etwa so zu lauten:

Minimalismus bedeutet, so viele Dinge wie möglich loszuwerden, die übrig gebliebenen zu zählen und dann mit dieser Zahl hausieren zu gehen. Wer am wenigsten besitzt ist dann (Ober-)Minimalist.

Durch so etwas möchte ich mich nicht definieren.
Beim Minimalismus geht es um viel mehr, als es etwa im „Welt der Wunder“-Bericht dargestellt wird.
Es geht viel mehr um eine Philosophie dahinter – um mich abermals zu wiederholen.
Es geht um eine Lebenseinstellung.
Eine Lebens-Kunst.
Deshalb versuche ich es auf eine andere Weise zu erklären:

Ich bin Maximalist!

Mein Ziel ist das Maximieren meiner Lebensqualität. Das Maximieren des Genusses, den ich jeden Tag in mein Leben, in die kleinsten Dinge, bringen kann. Es geht um das Maximieren des Nutzens von Zeit, Raum und dem Leben an sich.

Darum geht es. Und eben nicht um das Wegwerfen von Dingen.
Ja, für mich persönlich und viele Andere war es der wichtige, vielleicht kritische erste Schritt, aber wozu denn? Der erste Schritt in welche Richtung?

Vielleicht eine aufgeräumte Wohnung, ein minimal-materielles Leben.
Aber das ist nicht das Ziel dahinter. Das „Problem“, das der Minimalismus angeht, liegt in den Auswirkungen der Dinge, der Ressourcen, die sie auf uns, die sie auf mich, haben.

Zugegeben: Natürlich bin ich in gewisser Weise „stolz“ darauf, mich von Dingen getrennt zu haben – ohne dabei irgendwelche „Schmerzen“ oder „Ängste“ zu spühren. Ja, es hat mir Freiheit, Zeit und Raum gegeben. Aber doch hauptsächlich psychisch. Es ist doch letztlich so:

Wenn dein Kopf voll ist, kann dir selbst die aufgeräumteste, minimalistischste Wohnung nicht weiterhelfen.

Denn dann geht es um deinen „Kern“. Dann geht es um die Motivation hinter deinem Handeln. Dann entscheidet sich, wohin du gehen möchtest, was du mit deinem Leben anstellen willst und wie du diese Dinge erreichen möchtest.

Deswegen: Hör auf dein Leben zu minimalisieren und suche danach erst einen Grund. Suche dir erst diesen Grund, dieses Ziel. Diese Motivation entscheidet darüber, wohin dein Weg geht. Sie hilft dir dort anzukommen, wo du hinmöchtest.

Wenn du dazu nichts aufräumen oder wegwerfen musst – umso besser!

Anstatt dir ein minimalistisches Ziel zu setzen – setze dir ein maximalistisches Ziel. Minimal-materialistisch – ja, aber niemals zum Schaden der Lebensqualität und des Erlebens. Definiere dich nicht durch deinen Besitz und vor allem auch nicht durch den Besitz, den du eben nicht brauchst! Definiere dich durch dein Selbst, deine Werte und Ideale.

Definiere dich durch deine Werte, deine Träume und deine Motivationen. Maximiere deine Lebensqualität, deinen Spaß.

Sei lieber ein Maximalist nach meiner Definition – als ein Minimalist im Sinne der vorherrschenden gesellschaftlichen Meinung.

Alleinsein vs. Einsamkeit – oder: Jemand, den du unbedingt kennenlernen musst!

Für viele Menschen ist Alleinsein gleichbedeutend mit Einsamkeit.

Beides steht dann dafür, auf sich selbst gestellt zu sein. Allein/einsam – abgeschottet von anderen Menschen. Im ersten Moment wahrscheinlich ein Gedanke, der Angst hervorruft.

Vielleicht denkst auch du als Erstes daran, wie negativ es klingt, „alleine zu sein“. Oder wie schlecht du dich dabei fühlen würdest. Ohne Verbindung zu anderen Menschen, zu Freunden oder Bekannten.

Allein oder einsam zu sein hat etwas unsoziales – zumindest auf den ersten Blick.

Doch genau hier lohnt es sich ein zweites Mal hinzuschauen und zunächst einmal zu erkennen, dass Alleinsein und Einsamkeit zwei Seiten einer Medaille sind – nicht aber das Gleiche.

Eine Seite schränkt dich oftmals ein, lässt dich vielleicht sogar letztlich vereinsamen und womöglich verbittern – während die andere den Schlüssel zu dir und einem genussvollen sozialen Leben bereithalten kann.

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Du willst als Mensch wachsen?

Vielleicht kennst du das:
Du machst dir Gedanken darüber, was in deinem Leben gerade passiert. Welche Ziele du hast, welche Herausforderungen auf dich warten & was überhaupt gerade um dich herum geschieht. Du hast womöglich das Gefühl, dass du „mehr“ sein kannst und auch willst, als das was du gerade von dir zeigst. Vielleicht möchtest du endlich das Buch schreiben, über das du seit Jahren nachdenkst, oder einfach der Mensch sein, der du tief in deinem Inneren schon so lange vorhast zu sein.

Mir zumindest ging es schon öfter so, dass ich dasaß und darüber nachdachte, was ich in meinem Leben anpacken will & wie ich mich als Mensch (weiter)entwickeln möchte.

Zuerst gehörte ich zu den Menschen, die darüber nachdenken, es sich nahezu „erträumen“ – dann aber doch ohne zu handeln in den Alltag zurückkehren und weitermachen, als sei nichts geschehen.
Doch das hat sich mit der Zeit verändert. Der Wille nach Weiterentwicklung, nach Veränderung, wurde immer größer und ich wollte endlich die Veränderungen und Ziele erreichen, an die ich dachte.

Bis heute hilft mir eine kleine Technik dabei, mir klare Ziele zu setzen und mein Handeln danach auszurichten. Denn nur so kann ich langfristige, einschneidende Veränderungen nach meinem Willen erreichen. Möchtest du sie kennenlernen und damit auch endlich deine langjährigen Ziele angehen?

Okay. Anstatt dir jetzt den Vorschlag zu machen, dir einfach einen Zettel und einen Stift zu nehmen und deine Ziele zu notieren (was übrigens schon sehr viel besser ist als nichts zu tun, wenn man sich entwickeln möchte!), möchte ich dir einen besonderen Vorschlag machen.
Diese Technik hilft mir sehr gut dabei, mir über meine langfristigen Ziele und Werte klarzuwerden und mein zukünftiges Handeln erfolgreich danach auszurichten: „Du willst als Mensch wachsen?“ weiterlesen