Schlucken oder Spucken?

Die Frage aller Fragen.
Oder zumindest so ähnlich.

Schlucke ich die Wahrheiten & Erkenntnisse, die ich für mich erkenne?
Lebe ich sie voll aus und erfahre, was sie wirklich bedeuten?

Oder spucke ich „große Töne“ – ohne zu handeln und mache letztlich weiter wie zuvor? Eben ganz ohne etwas verändert, entwickelt oder gelernt zu haben.

Große Töne, kleine Wahrheiten. Vielleicht viel Lärm um nichts. Und mittendrin diese Unsicherheit über die Antwort auf Fragen nach richtig & falsch, sinnvoll & sinnlos. „Schlucken oder Spucken?“ weiterlesen

Das Minimalismus Manifest

Manifest (Das, lat.: manifestus, „handgreiflich gemacht“): Eine Erklärung von Zielen und Absichten.

Für mich ist es sehr wichtig, mir vor Augen zu halten, was wirklich zählt und entscheidend ist. Mir Absichten, Ideale und Ziele zu notieren, bedeutet, mich auf einen Weg in genau diese Richtung zu begeben. Es hilft mir, auf Kurs zu bleiben und diesen womöglich an einigen Stellen zu korrigieren.

Besonders in schweren Zeiten ist genau das eine Art Leuchtturm.
Und einen solchen können wir alle an den ein oder anderen Stellen gebrauchen – oder nicht?
Also lass dich wenn möglich inspirieren, lass dich motivieren und dann starte durch.

Wir haben ein Leben, einen Moment. Genießen wir ihn. Nutzen wir ihn. Jetzt. „Das Minimalismus Manifest“ weiterlesen

Digitalisierung – oder: Der einfachste Schritt in den (materiellen) Minimalismus

Immer mehr Leute interessieren sich für Minimalismus. Und die meisten davon wählen das Ausmisten und Aufräumen als ersten Schritt – was ich aus meiner Sicht nur bestätigen und begrüßen kann.

In Folge dessen lautet so die erste Frage oftmals: „Was ist denn er einfachste und beste Schritt anzufangen?“
Und genau diese Frage möchte ich beantworten, hier & jetzt, mit einem Wort: Digitalisierung.

Was genau heißt das – und wieso ist es so einfach? „Digitalisierung – oder: Der einfachste Schritt in den (materiellen) Minimalismus“ weiterlesen

Unmöglich! Oder?

Minimalismus bedeutet für mich, meine Zeit zu nutzen um mein Leben nach eigenen Standards zu leben. Mich auf meine Leidenschaften und Ziele zu konzentrieren und so das vielleicht Unmögliche möglich zu machen.

Um eben dies zu erreichen, braucht es Mut, Zeit, Raum, vor allem aber auch Motivation. Denn ohne den Glauben, etwas zu schaffen, ist ein positives Ergebnis in meinen Augen purer Zufall und im Normalfall in weiter Ferne. Nur wer sich das Ziel vorstellen kann, das Ergebnis vor sich sieht und durch eben dieses angetrieben wird, hat eine Chance auf Erfolg.

Aber woher die Motivation nehmen, um das Unmögliche zu verwirklichen? „Unmöglich! Oder?“ weiterlesen

Ich bin Maximalist!

Okay, es wird Zeit eine Sache endlich zu gestehen:
Ich bin kein Minimalist! Und war nie einer.

Zumindest nicht, wenn ich mein Leben nach den immer wiederkehrenden Maßstäben der Medien, der uninformierten Gegnern, über-kritischen Neu-Interessenten oder anderen „Experten“ beurteile.
Die anscheinend immer noch vorherrschende Definition zum Thema scheint in etwa so zu lauten:

Minimalismus bedeutet, so viele Dinge wie möglich loszuwerden, die übrig gebliebenen zu zählen und dann mit dieser Zahl hausieren zu gehen. Wer am wenigsten besitzt ist dann (Ober-)Minimalist.

Durch so etwas möchte ich mich nicht definieren.
Beim Minimalismus geht es um viel mehr, als es etwa im „Welt der Wunder“-Bericht dargestellt wird.
Es geht viel mehr um eine Philosophie dahinter – um mich abermals zu wiederholen.
Es geht um eine Lebenseinstellung.
Eine Lebens-Kunst.
Deshalb versuche ich es auf eine andere Weise zu erklären:

Ich bin Maximalist!

Mein Ziel ist das Maximieren meiner Lebensqualität. Das Maximieren des Genusses, den ich jeden Tag in mein Leben, in die kleinsten Dinge, bringen kann. Es geht um das Maximieren des Nutzens von Zeit, Raum und dem Leben an sich.

Darum geht es. Und eben nicht um das Wegwerfen von Dingen.
Ja, für mich persönlich und viele Andere war es der wichtige, vielleicht kritische erste Schritt, aber wozu denn? Der erste Schritt in welche Richtung?

Vielleicht eine aufgeräumte Wohnung, ein minimal-materielles Leben.
Aber das ist nicht das Ziel dahinter. Das „Problem“, das der Minimalismus angeht, liegt in den Auswirkungen der Dinge, der Ressourcen, die sie auf uns, die sie auf mich, haben.

Zugegeben: Natürlich bin ich in gewisser Weise „stolz“ darauf, mich von Dingen getrennt zu haben – ohne dabei irgendwelche „Schmerzen“ oder „Ängste“ zu spühren. Ja, es hat mir Freiheit, Zeit und Raum gegeben. Aber doch hauptsächlich psychisch. Es ist doch letztlich so:

Wenn dein Kopf voll ist, kann dir selbst die aufgeräumteste, minimalistischste Wohnung nicht weiterhelfen.

Denn dann geht es um deinen „Kern“. Dann geht es um die Motivation hinter deinem Handeln. Dann entscheidet sich, wohin du gehen möchtest, was du mit deinem Leben anstellen willst und wie du diese Dinge erreichen möchtest.

Deswegen: Hör auf dein Leben zu minimalisieren und suche danach erst einen Grund. Suche dir erst diesen Grund, dieses Ziel. Diese Motivation entscheidet darüber, wohin dein Weg geht. Sie hilft dir dort anzukommen, wo du hinmöchtest.

Wenn du dazu nichts aufräumen oder wegwerfen musst – umso besser!

Anstatt dir ein minimalistisches Ziel zu setzen – setze dir ein maximalistisches Ziel. Minimal-materialistisch – ja, aber niemals zum Schaden der Lebensqualität und des Erlebens. Definiere dich nicht durch deinen Besitz und vor allem auch nicht durch den Besitz, den du eben nicht brauchst! Definiere dich durch dein Selbst, deine Werte und Ideale.

Definiere dich durch deine Werte, deine Träume und deine Motivationen. Maximiere deine Lebensqualität, deinen Spaß.

Sei lieber ein Maximalist nach meiner Definition – als ein Minimalist im Sinne der vorherrschenden gesellschaftlichen Meinung.