18 einfache Tipps & 1 kurzes Video gegen schlechte Laune

Es gibt Tage, die man am liebsten einfach streichen würde.

Manchmal wird einem das schon recht früh am Morgen klar – ein anderes Mal setzt dieses ungute Gefühl erst im Laufe des Tages ein. Und ganz egal welchen Weg die schlechte Laune letztlich nimmt – ist sie erst einmal dar, geht sie oftmals auch so schnell nicht wieder. Zumindest nicht ohne sie „hinauszubegleiten“.

Dabei ist auch schlechte Laune an sich nur ein Gefühl, dass so schnell aus unserem Kopf verschwinden könnte, wie es hineingekommen ist. Leider scheint es aber so zu sein, dass wir die guten Gefühle oft nur mühevoll in uns behalten können, während negative Gefühle deutlich einfacher ein Teil von uns bleiben.

Hat man erst einmal schlechte Laune & möchte sie loswerden, sind zwei Dinge besonders zu beachten:

Erst einmal ist es sehr wichtig, das Gefühl (die Laune) zu akzeptieren – egal wie schlecht sie sein/scheinen mag – und nicht krampfhaft dagegen anzugehen. Ärzte sehen darin übrigens eine sprudelnde Quelle für Krankheiten.

Deshalb: Erst akzeptieren – dann ändern.

Zweitens: Am einfachsten lässt sich fast jedes Gefühl und jede Laune dadurch ändern, indem man blitzschnell aus dem jeweiligen Muster der Situation ausbricht. Indem man seinen Kopf mit einer schnellen Veränderung der Situation dazu zwingt, diese neu zu bewerten.

Zum Beispiel: Versuche, dir das Video am Ende des Artikels anzuschauen & dabei wirklich schlechte Laune in dir zu fühlen – ich habe es noch nicht geschafft.

Deshalb jetzt hier ein paar Tipps, wie man sich innerhalb von nur wenigen Minuten in gute Laune bringt:

  • Probleme aufschreiben

    Sich erst einmal darüber klar zu werden, was einen wirklich beschäftigt, hilft ungemein. Die Probleme werden greifbar & man erkennt leicht welche Herausforderungen es dabei anzugehen gilt.

  • Duschen/frisch machen

    Oftmals reicht es schon, einfach unter die Dusche zu springen oder sich ein wenig Wasser ins Gesicht zu spritzen. Das weckt Lebensgeister und macht wach.

  • Baden

    Dauert etwas länger als duschen – hat aber auch ganz andere Hintergründe. Baden bringt den Geist zur Ruhe und lässt dich entspannen. Besonders aber zu empfehlen, wenn du ein wenig Zeit hast. Wenn du dich stressen musst, um Zeit für ein Bad zu haben, lass es besser.

  • Schlafen

    Egal ob 10, 30 oder 90 Minuten: Ein kleines Schläfchen kann wahre Wunder wirken. Es entspannt und lässt dich den Tag – mehr oder weniger – neu beginnen. Zudem spendiert er dir neue Kräfte.

  • Spazieren gehen

    Am besten raus an die frische Luft! Egal ob kurz in den Park um die Ecke, rein in die Natur oder auch nur mal kurz um den Block – Hauptsache: Aufstehen, raus aus der Wohnung und die Luft genießen.

  • Sport

    Wem spazieren gehen nicht reicht, der geht am besten eine Runde laufen. Oder schwimmen. Oder radfahren. Egal was einem liegt oder Spaß bereitet & zugleich den Körper auf Touren bringt – genau das ist jetzt das Richtige um in Fahrt zu kommen und die Laune zu steigern. Außerdem: Sport ist ein unglaublicher Stress- & Schlechte Laune-Killer!

  • Menschen treffen

    Umgang mit anderen Menschen hilft prinzipiell immer. Es lenkt vom inneren Monolog, in dem schlechte Laune entsteht, ab. So entstehen Verbindungen zu anderen Menschen, Netzwerke und dadurch Rückhalt. Egal ob es der/die beste Freund/in ist oder noch unbekannte Menschen auf der Straße. Wichtig sind Kommunikation und Austausch!

  • Gesund essen/Obst

    Obst oder etwas Gesundes zu essen bringt uns auf trab und frischt uns auf. Es gibt uns wertvolle Energie und macht uns zufriedener. Zudem gibt es uns ein länger anhaltendes gutes Gefühl – im Gegensatz zu Fast Food.

  • Lachen

    Lachen hilft prinzipiell immer um seine Laune zu steigern! Selbst sich dazu zu zwingen, kann schon helfen in bessere Laune zu kommen. Generell helfen einem dabei je nach Wunsch Witze, Texte, Lieder oder Videos (zum Beispiel das am Ende des Artikels)!

  • Tee/Kaffee

    Beim Tee/Kaffe-trinken geht es oftmals um viel mehr als nur das Getränk. Es geht um Genuss. Um den Moment. Darum, das Getränk zu intensiv wie möglich wahrzunehmen und zu genießen. Gönn dir einen Moment Ruhe mit deiner Lieblingssorte!

  • Musik/tanzen

    Am besten einfach die Lieblings-CD anschalten, mitsingen und dabei tanzen! Das hilft so oder so: Entweder man singt gerne und es bereitet einem Spaß – oder man wird sich bewusst wie grauenhaft es vielleicht klingen mag und muss darüber lachen. (Bei mir wirkt besonders die zweite Variante sehr gut!)

  • Schreien

    Wenn es nicht mehr geht, einfach schreien! Egal ob bei Stress, Frust oder was auch immer – lass es raus! Schreien verbraucht Energie und wir fühlen uns danach ruhiger, gelöster.

  • Aufräumen

    Bringt Ordnung in unser Leben und „erdet“ dich zugleich. Wir fühlen uns oft wohler in klar definierten, aufgeräumten Räumen und Situationen. Außerdem lenkt es unseren Kopf ab und beruhigt uns.

  • Erinnerungen

    Kram deine liebsten Urlaubsfotos raus oder lies den Eintrag deines Tagebuchs über das letzte Wochenende am See. Egal was es ist, in Erinnerungen an tolle Erlebnisse sammeln wir Kraft und Freude. Es erinnert uns außerdem an das, was in uns steckt & möglich ist – wenn wir es zulassen.

  • Saunieren

    Erfordert mehr Zeit als viele der anderen Punkte, beruhigt aber ungemein. Am besten 2 Stunden Zeit nehmen, dabei viel trinken und entspannende Musik hören. Und schon ist jeglicher Stress, sind jegliche Probleme in weiter Ferne und der Weg frei für ein Lächeln im Gesicht.

  • Anderen etwas Gutes tun

    Ein Lächeln Anderer ist Balsam für gestresste Nerven. Beschenke dein Umfeld in irgendeiner Art und Weise, tue etwas Gutes und spüre wie gut du dich dabei fühlst. Als Zusatz bekommst du ein ernst gemeintes Dankeschön und bei Zeiten wahrscheinlich selbst eine Aufmerksamkeit als Dank zurück.

  • Abschalten

    Befrei dich von so vielen Dingen, die dir Stress und Unruhe bringen, wie möglich. Schalte den PC oder zumindest das Internet aus, dazu noch das Handy und entspanne für einige Minuten.

  • Durchatmen

    „Last but not least“. Nimm dir Zeit für dich, leg dich am besten hin, schließe die Augen und entspann dich. Atme tief durch und konzentrier dich nur auf deine Atmung. Das erdet dich und gibt der schlechten Laune die Möglichkeit zu verschwinden.

 

Hast du vielleicht noch weitere Tipps und Kniffe gegen schlechte Laune? Dann sei doch so nett und füge sie durch einen Kommentar hinzu! Ich und viele Andere würden sich darüber freuen!

Alleinsein vs. Einsamkeit – oder: Jemand, den du unbedingt kennenlernen musst!

Für viele Menschen ist Alleinsein gleichbedeutend mit Einsamkeit.

Beides steht dann dafür, auf sich selbst gestellt zu sein. Allein/einsam – abgeschottet von anderen Menschen. Im ersten Moment wahrscheinlich ein Gedanke, der Angst hervorruft.

Vielleicht denkst auch du als Erstes daran, wie negativ es klingt, „alleine zu sein“. Oder wie schlecht du dich dabei fühlen würdest. Ohne Verbindung zu anderen Menschen, zu Freunden oder Bekannten.

Allein oder einsam zu sein hat etwas unsoziales – zumindest auf den ersten Blick.

Doch genau hier lohnt es sich ein zweites Mal hinzuschauen und zunächst einmal zu erkennen, dass Alleinsein und Einsamkeit zwei Seiten einer Medaille sind – nicht aber das Gleiche.

Eine Seite schränkt dich oftmals ein, lässt dich vielleicht sogar letztlich vereinsamen und womöglich verbittern – während die andere den Schlüssel zu dir und einem genussvollen sozialen Leben bereithalten kann.

„Alleinsein vs. Einsamkeit – oder: Jemand, den du unbedingt kennenlernen musst!“ weiterlesen

Du willst als Mensch wachsen?

Vielleicht kennst du das:
Du machst dir Gedanken darüber, was in deinem Leben gerade passiert. Welche Ziele du hast, welche Herausforderungen auf dich warten & was überhaupt gerade um dich herum geschieht. Du hast womöglich das Gefühl, dass du „mehr“ sein kannst und auch willst, als das was du gerade von dir zeigst. Vielleicht möchtest du endlich das Buch schreiben, über das du seit Jahren nachdenkst, oder einfach der Mensch sein, der du tief in deinem Inneren schon so lange vorhast zu sein.

Mir zumindest ging es schon öfter so, dass ich dasaß und darüber nachdachte, was ich in meinem Leben anpacken will & wie ich mich als Mensch (weiter)entwickeln möchte.

Zuerst gehörte ich zu den Menschen, die darüber nachdenken, es sich nahezu „erträumen“ – dann aber doch ohne zu handeln in den Alltag zurückkehren und weitermachen, als sei nichts geschehen.
Doch das hat sich mit der Zeit verändert. Der Wille nach Weiterentwicklung, nach Veränderung, wurde immer größer und ich wollte endlich die Veränderungen und Ziele erreichen, an die ich dachte.

Bis heute hilft mir eine kleine Technik dabei, mir klare Ziele zu setzen und mein Handeln danach auszurichten. Denn nur so kann ich langfristige, einschneidende Veränderungen nach meinem Willen erreichen. Möchtest du sie kennenlernen und damit auch endlich deine langjährigen Ziele angehen?

Okay. Anstatt dir jetzt den Vorschlag zu machen, dir einfach einen Zettel und einen Stift zu nehmen und deine Ziele zu notieren (was übrigens schon sehr viel besser ist als nichts zu tun, wenn man sich entwickeln möchte!), möchte ich dir einen besonderen Vorschlag machen.
Diese Technik hilft mir sehr gut dabei, mir über meine langfristigen Ziele und Werte klarzuwerden und mein zukünftiges Handeln erfolgreich danach auszurichten: „Du willst als Mensch wachsen?“ weiterlesen

Warum tust du, was du tust?

Minimalismus ist im deutschsprachigen Raum weiter eine Art Randerscheinung. Das bedeutet aber auch: Man kennt sich untereinander, teilt viele Meinungen und schätzt sich. Ohne zu überlegen empfehle ich sofort jedem etwa die Blogs von Frau Ding Dong, Peter Hinzmann, Oliver Peiss, Marcel Philippe Rütschlin, Alex Rubenbauer und Thomas Bagusche – um nur ein paar zu nennen.

Bis gestern hätte ich hier nun ohne Zweifel auch den Blog „minimalkult“ erwähnt.
Ryan, seines Zeichens Autor eben dieses Blogs, hat sich jedoch dazu entschieden, seinen Blog nicht mehr weiterzuführen. Seine Entscheidung, vor allem aber seine absolut ehrlichen Worte über die Gründe seines Abschieds – die in meinen Augen den höchsten Respekt verdienen – brachten mich selbst zum nachdenken. „Warum tust du, was du tust?“ weiterlesen

Du hast keine Probleme! Ich habe keine Probleme!

Wer kennt das nicht:

Nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit, heißt es dann nach zwei Überstunden inklusive Kaffee-Fleck auf der Hose: Feierabend! Jetzt nur noch gemütlich aneinander gekuschelt in der völlig überfüllten U-Bahn in Richtung Wohnung – wo mit großer Wahrscheinlichkeit schon der nächste Schlag ins Gesicht wartet – und die Erholung kann beginnen. Denkste!

Okay, vielleicht wohnen Einige von euch in einer Stadt ohne U-Bahn, trinken aus Prinzip keinen Kaffee oder arbeiten von zu Hause aus. Dennoch sollte das Gefühl, das ich beschreiben möchte, jedem ein Begriff sein:

Das niedergeschlagene Gefühl von Stress. Oftmals die Keimzelle vieler Probleme. Und was Probleme sind, wissen wir wohl alle. Zumindest gehen wir davon aus.

Je mehr Stress wir haben, desto unsicherer sind wir uns, desto angreifbarer ist unser Selbst. Gerade in solchen Momenten beginnen wir uns zu hinterfragen. Ein Zustand, den manch einer (in diesem Beispiel: Ich) auch ohne Stress wahnsinnig schnell erreichen kann. Aber, muss das wirklich sein? Wie echt und wie wichtig sind unsere Probleme wirklich? „Du hast keine Probleme! Ich habe keine Probleme!“ weiterlesen