Minimalismus

„Was ist das? Woher kommt es? Was bringt es? Wieso sollte ich mich überhaupt dafür interessieren?“ – So oder so ähnlich ging es mir, als ich das erste Mal auf das Thema Minimalismus aufmerksam wurde.

Damit du diese Fragen für dich selbst schnell „ad acta“ legen kannst, möchte ich dir einige Antworten geben.

Zuerst einmal:

Hier geht es nicht um den Minimalismus als Teil der Musik, Kunst oder Architektur.

Auf diesem ‚Minimalismus Blog‘ – und speziell auf dieser Seite hier – geht es um die Lebensart des „einfachen Lebens„, als Weg zu mehr persönlicher Freiheit, einem bewussteren Selbst und mehr Freude am Leben.

Minimalismus definiert

Nun aber zur eigentlichen Definiton:

„Minimalismus bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.“ – Wikipedia.de

Da es sich um eine allgemeine Definition handelt, mag ich sie gerne so stehen lassen und direkt zu meiner persönlichen, ganz eigenen Definition des Themas übergehen.

Um es kurz zu sagen: Ich bin „Minimalist“ geworden, um mich auf das wirklich Wichtige in meinem Leben zu konzentrieren. Um meine Zeit in meine Leidenschaften zu stecken, meine Träume zu verwirklichen und etwas zurückzugeben an die Menschen, die mir wichtig sind.

Was heißt das im Detail?

Nun, vor knapp 2 Jahren war ich zu 80% in meiner Wohnung. Der TV war jeden Tag bis zu 6 Stunden an, im Internet war ich noch länger. „Kochen“ war für mich ein absolutes Fremdwort – dafür kannten mich alle Imbiss-Buden im näheren Umkreis beim Vornamen. Sport machte ich eher monatlich. Die Folge: Ich war unzufrieden – mit mir und meinem Leben.

Schwarzes Logo von Mr. Minimalist – der Minimalismus Blog

Mein persönlicher Minimalismus

Direkt nach meiner Erkenntnis, machte ich mich auf die Suche. Ich wollte Lösungen finden, Inspiration und Gleichgesinnte. Dabei stieß ich auf verschiedenste Seiten und Blogs zum Thema Minimalismus & vereinfachte Lebensführung.

Um ehrlich zu sein, war ich am Anfang wenig begeistert. Das ganze Thema klang für mich nach einer netten Umschreibung von simplen Aufräumen und einer Art Inventur. Erst kurze Zeit später erkannte ich dann dein eigentlichen Hintergrund, die Philosophie dahinter: der Wunsch nach mehr, nach tieferem Bewusstsein.

Ich war angetan, probierte einige Dinge aus (die du auf verschiedenen Seiten dieses Blogs nachlesen kannst).

Das Ergebnis bis hierhin? Eine neue Vision – ein neues, anderes Leben. Natürlich gibt es auch jetzt Tage, an denen ich mich unwohl fühle. Zeiten, in denen ich alles andere als zielgerichtet und „aufgeräumt“ daherkomme. Aber wichtig ist die Vision vor Augen. Das Wissen darüber, was ich letztlich möchte.

Seitdem ich mit meinem Minimalismus angefangen habe (Anfang 2011), habe ich jegliche Dinge verkauft, verschenkt oder gespendet – die ich nicht wirklich mindestens 1 Mal im Monat benutzt habe. Etwa 70% meines Kleiderschranks befindet sich mittlerweile in den Händen der Kleiderspende. Ich koche so oft es geht selbst. Dabei achte ich so gut es geht auf hochwertige und gesunde Zutaten.

Zusätzlich nehme ich mir viel Zeit für mich, „meditiere“ und ordne meine Gedanken. Ich lese viel, höre Musik, gehe spazieren und verbringe viel Zeit mit Menschen. Insgesamt lebe ich einfach bewusster. Ich gehe bewusster, spreche bewusster und kaufe bewusster.

Ich habe größtenteils gelernt, mir nichts mehr beweisen zu müssen. Gleiches gilt für Familie, Freunde oder die Gesellschaft im Allgemeinen. Letztlich sind es viele kleine Dinge & Schritte, die der Prozess für mich ausmacht. Am Ende ist es für mich einfach ein wundervolles Gefühl, tief durchzuatmen, zu lächeln und bewusst den Moment zu genießen.

Minimalismus – etwas für dich?

Ich hoffe, du hast nun ein Bild davon, wieso zum Beispiel ich mir diesen Weg ausgesucht habe – und wieso ich dir eben diesen zeigen und empfehlen kann.  Ein vereinfachtes, bewussteres Leben gibt mir mehr Zeit und Raum für die wirklich wichtigen Dinge meines Lebens. Und vielleicht hilft es auch dir dabei.

Egal, ob es darum geht, dein Leben (von Grund auf) neu zu ordnen und einen Überblick zu bekommen. Oder aber darum, Erinnerungen abzuwerfen und sich frei zu machen für das was ist und kommt. Oder auch einfach nur, um Neues zu entdecken.
Wenn dich das Theme interessiert, bist du herzlich eingeladen, dich auf diesem Blog hier umzuschauen.

Zusammenfassung

  • Minimalismus ist vielleicht der Weg, den du suchst, um selbstbestimmter, freier und glücklicher zu leben
  • Es kann dir Freiheit und Unabhängigkeit geben, um die Ziele zu verfolgen, die wirklich deine eigenen sind
  • Es ordnet dein Leben und macht es einfacher/übersichtlicher
  • Minimalismus ist natürlich keine „magische Pille“ und auch nicht für jeden zu jedem Zeitpunkt das Richtige
  • Alles auf diesem Minimalismus Blog ist letztlich meine ehrliche Sicht auf und Meinung über das Leben – was nicht heißt, dass es allgemein gültig oder unumstößlich ist
  • und letztlich ist Minimalismus auch Maximalismus – das Streben nach dem Maximum an Lebensfreude und Bewusstsein

Wenn dich eines oder mehrere dieser Dinge anspricht, dann versuche es doch einfach mal. Besonders hilfreich könnten dann das Neustart-Experiment und meine weiterführende Erklärung sein – so kannst du komplett ohne Risiko eine Woche lang schauen, ob das Thema wirklich interessiert.

Zu guter letzt bleibt mir nur noch eins zu sagen: Finde du am besten für dich persönlich heraus – wenn du möchtest – was dir der Minimalismus geben kann. Egal wer das Thema wie definiert – letztlich geht es darum, sein ganz eigenes Leben auszureizen und zu genießen.

Ich persönlich hoffe, das dir mein Blog dabei helfen kann.

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